leadimage Bayern München, oder: Wie bastle ich mir einen Shitstorm

    Es sollte wohl eine “witzige” PR-Aktion werden, als Bayern München zur kurzfristigen Pressekonferenz via Website und Facebook aufrief, um einen überraschenden Transfercoup zu verkünden. Um 14:00 Uhr Ortszeit sollte Nerlinger im Beisein von Lahm den spektakulären Neuzugang für den Offensiv-Bereich verkünden, doch am Ende wurde den verdutzten Facebook-Usern, die sich aus Neugier für die …

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    Was ist »Zielpublikum«?

    Zielpublikum, das sind wir - Du und ich -, die Nutzer des Internets. Freiwillig oder unfreiwillig einer Zielgruppe und einem Nutzerprofil zusortiert. Begehrt und umgarnt als Objekt der Werbebotschaften, dringend gesuchter Konsument, aufgeforderter Teilnehmer der Interaktion und nicht zuletzt Studienobjekt für Wissenschaft und Forschung.

    Zielpublikum Weblog - das »Watch-Blog des Endverbrauchers«

    Der Autor will hier mit Fokus auf die Themen Kommunikation, Werbung und Marketing informieren und über Dienstleistungen und Produkte (vor allem aus dem Bereich Software, Hardware, Multimedia und Technik) aus Sicht eines Verbrauchers berichten. Die fachliche Note sollen 13 Jahre Internet-Erfahrung, 8 Jahren Projektmanagement im Bereich visuelle Kommunikation und Multimedia und die Ausbildung als Volljurist einbringen.

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Browser-Statistik im weltweiten Vergleich 2011

Von wegen Nischen-Browser: Weltweit steht Google Chrome kurz davor Mozilla Firefox zu überholen, nur der Internet Explorer liegt noch vorne – Tendenz bei Firefox und Internet Explorer fallend. In Südamerika ist Chrome sogar bereits komplett vorne. Deutschland ist da im internationalen Vergleich absolut nicht repräsentativ.

Zu diesem Ergebnis kommt GlobalStats von StatCounter. Auch bei W3Counter …

Zielpublikum bei Facebook

Zielpublikum hat nun eine eigene Seite bei Facebook. Eine Ergänzung zu diesem Blog, eine Plattform für kurze Einwürfe, Linkempfehlungen und eine Einladung zur Interaktion.

https://www.facebook.com/Zielpublikum

Die Facebook-Seite ist natürlich auch ohne Anmeldung erreichbar.

Warum? Social Web-Plattformen wie Facebook funktionieren einfach, vor allem was die Einbeziehung von Lesern betrifft. Während Kommentare immer seltener werden oder die Kommentarfunktion zur …

Die letzten Einträge im Blog

Bayern München, oder: Wie bastle ich mir einen Shitstorm

Alexander Endl, 26. Januar 2012

Screenshot (Original ohne Smiley)

Es sollte wohl eine “witzige” PR-Aktion werden, als Bayern München zur kurzfristigen Pressekonferenz via Website und Facebook aufrief, um einen überraschenden Transfercoup zu verkünden. Um 14:00 Uhr Ortszeit sollte Nerlinger im Beisein von Lahm den spektakulären Neuzugang für den Offensiv-Bereich verkünden, doch am Ende wurde den verdutzten Facebook-Usern, die sich aus Neugier für die Online-Pk registrierten, nur das eigene Facebook-Bild vor die Nase gehalten.

Was als Signal für den “Fan als zwölfter Mann” gedacht war, ging aber schwer nach hinten los. In kürzester Zeit machte der #shitstorm die Runde. Erboste Bayern-Fans, die die Aktion gar nicht komisch fanden (vor allem nicht nach einer eher peinlichen Niederlage am Wochenende), und die Häme der konkurrierenden Fans flutete das Social Web.

Was hat man in München falsch gemacht? Gleich mehrere Faktoren sind hier zu nennen, zu dem auch das Timing zählt. Gerade nach einer Niederlage und dem Verlust des Vorsprungs in der Tabelle, was man seitens Münchner Fans als obligatorisches Recht beansprucht, ist nicht gerade ein fruchtbarer Boden für Scherzchen mit dem Fan. Gerade im Fußball, wie gerade Bruno Bauer, zuständig für die satirische Kolumne “Der Platzwart” in der HAZ, im Interview bei Clubfans United bestätigte, ist Humor im Fußball eine schwierige Sache, denn viele Fans nehmen Fußball einfach zu ernst. Dass der Server dann offenbar dem Ansturm nicht gewachsen war und viele den vermeintlichen PR-Gag gar nicht mitbekamen, machte die Sache nicht besser.

Dazu hat der FCB aber auch einfach Regel No. 1 im Social Web nicht beachtet: “Verarsche deine Leser nicht.” Man kann sich selbst hochnehmen, oder die Konkurrenz, aber nicht seine Leser und Fans. Nicht einmal in München und nicht einmal mit einer vermeintlichen Solidaritätsbekundung.

Immerhin dürfte Bayern München damit das erreicht haben, was als eigener Anspruch ja gern definiert wird: Die Nummer 1 zu sein. Denn den Titel des “Social Web Fail des Jahres 2012″ wird nun schon im Januar uneinholbar vergeben sein. Und das Beispiel, das man vollkommen unnötig servierte, wird ab sofort in keiner guten Social Media-Berater-Präsentation fehlen. So kann man sich auch in die Geschichtsbücher eintragen…

Die Social Media-Welt verfolgt nun aufmerksam den Ausbruch des “Mount Shitstorm” in München und wie man mit den Folgen umgeht. Bleibt zu hoffen, dass die Sportbild mit ihrem Tweet daneben liegt, jedenfalls wenn man nicht gleich alles komplett falsch machen will an einem Tag, Teil 2 dann in der Krisenkommunikation:

Die Fans läuten Sturm. So viele Beschimpfungen auf Facebook, dass Bayern mit dem Löschen nicht nachkommt *falk #fc bayern
http://twitter.com/#!/SPORTBILD/status/162549673968680961

Update: Auch drei Stunden später wartet man im Übrigen vergebens auf eine offizielle Reaktion auf die Fanreaktionen. Statt dessen prangt weiter eine Meldung auf der Homepage, die weitere Videos ‘androht’: “In den kommenden Wochen werden weitere Video-Clips folgen, die die Entwicklung des „neuen Spielers“, zum Beispiel in Trainingseinheiten, zeigen werden.” Mittlerweile haben fast 5.000 Fans bei Facebook ihre Meinung kund getan.

Links:
- Bayern München nutzt Social Media für peinlichen PR-Gag
- Bayern verpflichtet S. Hitstorm
- …und wir dachten immer, der Club sei der Depp
- Bayern-Fans ärgert “dumme Verarsche” des Klubs
- FC Bayern verschaukelt seine Fans

Bild: Screenshot – “Smiley” nachträglich montiert

Gestreifte Sneaker oder schwarze Boots?

Alexander Endl, 16. Januar 2012

Weitere Tipps zum perfekten Shopping-Jahr 2012 gefällig? Bleiben wir doch erstmal beim Schuh-Thema: “Converse Sneaker” oder “Adidas Sneaker” – das ist für viele immer noch ne Glaubensfrage, wie die Wahl zwischen CANON und Nikon. Unbenommen sind Sneaker aber nach wie vor für für alle jungen und jung gebliebenen Männer wie Frauen ne klasse Sache. Die Frage ist aber wieder mal: Welche? Und da ist man froh, wenn man schon in der Auswahl des Shops der Wahl das Gefühl hat, die wissen, was angesagt ist.

Entdeckt: Der DEFShop – mit nach eigenem Bekunden “Deutschlands größter Auswahl an Hip-Hop und Streetwear”

Von großer T-Shirt Auswahl über die Marke New Era bis zu Billabong Surfmode – der Favorit von Zielpublikum, denn auch ohne Winter kommt der nächste Sommer ganz bestimmt.

DEF-Shop kommt einfach gut rüber, sowohl in Auswahl wie auch in der Kommunikation mit den Kunden. Über 160.000 Fans auf Facebook – Zahlen lügen nicht. ;-)

Rote High Heels oder schwarze Mary Janes?

Alexander Endl, 11. Januar 2012

Schöne neue Warenwelt – wäre da nicht die Qual der Wahl. Sich zehn Paar Schuhe zuschicken lassen und nur eines behalten wäre zwar machbar, dank verbraucherfreundlichem Online-Recht, aber am Ende dann doch auch organisatorisch eine Herausforderung. Und da der Service in Schuhfachläden – um mal beim Beispiel Schuhe zu bleiben – auch nicht mehr der beste ist (Anekdote am Rande: Neulich machte eine Verkäuferin es der Kundin lautstark zum Vorwurf, zu viele Schuhe anzuprobieren. Sie hatte vier Paar bei sich…), warum nicht die Community abstimmen lassen?

Neulich entdeckt: edelight – Eine Shopping Community im Internet getreu dem Motto “zu 100% von Menschen für Menschen”. Wer sich also in der Frage der perfekten Schuhe zwischen »Rote High Heels oder schwarze Mary Janes« nicht entscheiden kann, der kann die Community um Rat und Entscheidungshilfe bitten. Geht natürlich noch weiter, denn was sind schon Schuhe ohne eine passende Tasche?

Witzige Idee, gerade wenn man sich nicht in allen Lebensbereichen in den einschlägigen Social Web-Plattformen “ausziehen” will und seine Kaufgewohnheiten preisgeben. Etwas Diversifikation ist da bisweilen gar nicht unklug. ;-)

Reifen platt? So sieht ein Platter aus

Alexander Endl, 07. Dezember 2011

Reifen platt - Platter - Platten - Reifenschaden - Luft raus - flat tire

Haben Sie sich je manchmal verunsichert vor ihren Wagen gestellt und sich gefragt, ob ihr Reifen gerade nur komisch aussieht oder wirklicht platt ist? “Wie sieht ein Platter eigentlich aus?” Wann sieht man einen Reifen an, wenn ein kompletter Reifenschaden vorliegt, bei dem also sprichwörtlich die Luft raus ist. “Ist der Reifen platt?”

Mag albern klingen, aber bevor ich meinen ersten Platten sah, war ich so manches mal nicht wirklich schlüssig, ob ich vielleicht nur zu wenig Luft oder ob ich einen echten Platten habe.

Daher das Bild. So sieht ein Platter aus. Da gibt es keine Fragen mehr, sowas sieht man eindeutig.

Browser-Statistik im weltweiten Vergleich 2011

Alexander Endl, 15. November 2011

Von wegen Nischen-Browser: Weltweit steht Google Chrome kurz davor Mozilla Firefox zu überholen, nur der Internet Explorer liegt noch vorne – Tendenz bei Firefox und Internet Explorer fallend. In Südamerika ist Chrome sogar bereits komplett vorne. Deutschland ist da im internationalen Vergleich absolut nicht repräsentativ.

Zu diesem Ergebnis kommt GlobalStats von StatCounter. Auch bei W3Counter liegt Chrome fast schon gleichauf mit Firefox im weltweiten Vergleich im Oktober. Bei Web Browser Market Share Trends ist die Entwicklung seit 2007 signifikant.

Google Chrome beginnt den Browsermarkt zu erobern.