Netzneutralität – ganz ganz einfach erklärt für jedermann
Derzeit geistert das Thema Netzneutralität durch die Medien und Social Communities – doch was das genau ist, werden wohl die wenigsten erklären können. Netzneutralität klingt zunächst mal nach Meinungsfreiheit oder irgendwas mit Zensur, hat damit aber nichts zu tun. Und Wikipedia hilft im Verständnis für den Laien da auch nur bedingt weiter: Netzneutralität ist eine [...]
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Was ist »Zielpublikum«?
Zielpublikum, das sind wir - Du und ich -, die Nutzer des Internets. Freiwillig oder unfreiwillig einer Zielgruppe und einem Nutzerprofil zusortiert. Begehrt und umgarnt als Objekt der Werbebotschaften, dringend gesuchter Konsument, aufgeforderter Teilnehmer der Interaktion und nicht zuletzt Studienobjekt für Wissenschaft und Forschung.
Zielpublikum Weblog - das »Watch-Blog des Endverbrauchers«
Der Autor will hier mit Fokus auf die Themen Kommunikation, Werbung und Marketing informieren und über Dienstleistungen und Produkte (vor allem aus dem Bereich Software, Hardware, Multimedia und Technik) aus Sicht eines Verbrauchers berichten. Die fachliche Note sollen 13 Jahre Internet-Erfahrung, 8 Jahren Projektmanagement im Bereich visuelle Kommunikation und Multimedia und die Ausbildung als Volljurist einbringen.
Top-Themen
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‘Falsche’ PNG-Farbdarstellung im Internet Explorer
Wer hofft, irgendwann wird einmal die Wahl des Browsers nur eine Frage des Geschmacks sein, muss sich noch ein wenig gedulden. Hier im Beispiel: Zwei Darstellungen einer PNG-Datei, links die Originaldatei in Photoshop, rechts die Datei “interpretiert” im Internet Explorer. Auch ein Wechsel zwischen PNG-8 und PNG-24 brachte keine Besserung. in Firefox oder Google Chrome [...]
Konferenz re:publica 2010 “nowhere” vor dem Start
Die vierte re:publica findet vom 14.-16. April in Berlin statt. Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft wird von newthinking communications und dem Spreeblick Verlag veranstaltet. Zur re:publica 2010 werden 2.500 Teilnehmer erwartet. Die Veranstaltung findet parallel in den benachbarten Orten Friedrichstadtpalast, Kalkscheune und im Quatsch Comedy Club in Berlin-Mitte statt. Und [...]
Die letzten Einträge im Blog
Der letzte Verbraucher-Schritt: Markenschuhe online bestellen
Alexander Endl, 01. September 2010
Schuhe online kaufen? Das geht ja gar nicht. Alles, aber keine Schuhe! Das ist so eines der gängigen Vorurteile, die noch im Online-Handel bestehen. Warum? Schuhe online bestellen bringt doch nix, weil man sie doch anprobieren muss! Aber warum eigentlich?
Sicher muss man einen Schuh erst am Fuß haben, bevor man sicher ist, ob er passt. Aber wenn man ehrlich ist, dann weiß man im Grunde ja, was man sucht. Vor allem bei Markenschuhen kennt man im Grunde nach den Schnitt und kann solche Schuhe im Online-Shop bestellen.
Im Online-Shop besser gehen konnten wir das testen und haben dafür die Birki Fun Boot (Art.Nr.: 183113) geordert. Die Funktionalitäten des Shop von Auswahl bis Bestellung ist gewohnt einfach, lediglich über die kleine Hürde, dass der Warenkorb-Button erst nach Auswahl der Größe und Weite erscheint, muss man kommen. Auch wenn das Sinn macht, damit man nichts vergisst, muss man diesen Schritt einmal verstanden haben.
Fazit: Es spricht eigentlich nichts dagegen als Verbraucher auch bei Schuhen auf den Online-Versand zu setzen, gerade wenn man weiß, was welche Größe man sucht oder welche Marken zu einem passen. Und dann gibt es natürlich zur Not auch noch das Rückgaberecht, da kann man zu Hause sehen, ob der Schuh drückt – rein physisch oder auch optisch.
Wem das gefällt, kann Facebook-Fan werden von besser gehen.
Wie viel ist meine Seite wert?
Alexander Endl, 27. August 2010

Was ist meine Domain eigentlich wert? Was für Faktoren würden bei einer Wertbemessung einfließen? Was kann man als Externer überhaupt über meine Seite herausfinden, die zu so einer Wertfeststellung kommt? Und was sind eigentlich andere im Vergleich zu meiner wert?
Versuche das im Netz transparent zu machen gibt es viele, bizinformation.at startet einen weiteren und legt dabei auch einiges an Interessantem offen, was man an Daten im Internet über Websites so zusammenbekommen kann, die eine Wert-Feststellung erlauben. Ob die Zahlen dann stimmen, ist eine andere Frage, im Vergleich zueinander sind sie aber immerhin ein interessanter Vergleich. Würde man allerdings den dann ermittelten Wert in Euro als “bare Münze” nehmen, könnte ich meinem ehemaligen Arbeitskollegen René Walter mit seinem Nerdcore-Blog nur raten: Sofort verkaufen! Die 1,8 Mio. nimm und setz dich ab! [Krieg ich dann 5% ab wegen der Namensidee?]
Jetzt bräuchte man nur noch einen Käufer, dann würde ich mir für die 18.000 Euro für das Zielpublikum-Blog auch nen schönen Nachmittag machen.
Wie viel ist Ihre Webseite wert? www.bizinformation.at
Netzneutralität – ganz ganz einfach erklärt für jedermann
Alexander Endl, 19. August 2010
Derzeit geistert das Thema Netzneutralität durch die Medien und Social Communities – doch was das genau ist, werden wohl die wenigsten erklären können. Netzneutralität klingt zunächst mal nach Meinungsfreiheit oder irgendwas mit Zensur, hat damit aber nichts zu tun.
Und Wikipedia hilft im Verständnis für den Laien da auch nur bedingt weiter:
Netzneutralität ist eine Bezeichnung für die neutrale Datenübermittlung im Internet. Sie bedeutet, dass Zugangsanbieter (access provider) Datenpakete von und an ihre Kunden unverändert und gleichberechtigt übertragen, unabhängig davon, woher diese stammen oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben.
Versuchen wir es also mal mit einer allgemeineren Erklärung und zäumen das Pferd von hinten auf:
Jedes Auto darf auf der Straße so schnell fahren wie die Polizei es erlaubt. Dass ist der Grundsatz des Straßenverkehrs, eingeschränkt durch das übliche Maß der Vernunft, der Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs und äußeren Bedingungen wie Wetter und Verkehr. Netzneutralität ist im Grunde das gleiche Prinzip im Internet, nur dass die Autos die Daten sind. Jedes Datenpaket darf den Internet-Highway befahren, so schnell es der Verkehr eben zulässt: Das ist die Neutralität des Netzes – Alle Daten sind vor dem Internet gleich.
Wenn heute Google und Verizon im Verizon-Google-Legislative-Framework-Proposal (via) danach streben, diesen Grundsatz aufzuweichen bzw. davon Abstand zu nehmen, dann ist das in etwa so, als würde (nur als Beispiel) VW und Mercedes-Benz vorschlagen, doch Sonderregelungen einzuführen, die eine bevorzugte Nutzung der Straße für ihre Modelle beinhaltet.
Das kann man nun so oder so verpacken: Die einen würden sagen, dass es ja auch Sinn mache, in bestimmten Fällen, bspw. notorische Linksfahrer mal von der Linken Spur auszuschließen und gerade Kleinwagen wären ja vielleicht gar nicht geeignet für die linke Spur, und damit die Einführung von Ausnahmen legitimieren. Aber was uns die Geschichte gelehrt hat: Mit der Aufhebung von Grundsätzen sollte man sehr vorsichtig sein und die Konsequenzen sensibel abwägen.
Sicher mag es Sinn machen, bspw. Nachrichten schneller zu transportieren und dafür unwichtigen Kram, wie Massenmails, mal hinten auf dem Datenhighway anstellen zu lassen, aber es dünkt einem doch das Risiko, dass es bei den rein pragmatischen Regeln nicht bliebe – das dann bspw. Bezahlinhalte vor Kostenlos-Inhalten kämen, dass Premium-Hoster ihre Kunden bevorzugt erreichbar machen würden während der kleine Blogger hinten ansteht und seine Besucher mit langen Wartezeiten zu rechnen hätten, es sei denn er greift auch tiefer in die Tasche.
Nein, auf der Straße und im Internet sollte es sein wie mit der Luft, die wir atmen: Wir müssen alle gleich sein. Vor allem dürfen keine wirtschaftlichen Interessen die Verteilung regeln. Wenn Regelungsbedarf besteht, dann sollte das durch unseren Gesetzgeber erfolgen, doch wie schwer die sich mit sowas tun, ist hinlänglich bekannt und zeigt sich erst jetzt wieder bei Google Street View, wo sich die Politik am Ende von einem Internet-Unternehmen an der Nase lang führen lässt. Da kann Verbraucherschutzministerin Aigner noch so fordern: “Google kann sich keinen Fehler mehr erlauben” (SPON) – es ist die Politik, die sich durch ihre Untätigkeit schon mehr als nur einen Fehler zu viel in Sachen Internet erlaubt hat.
Netzneutralität ist eine wichtige Grundregel, vielleicht sowas wie ein “Grundrecht”. Die Politik sollte sich das nicht auch noch aus der Hand nehmen lassen, indem Unternehmen schneller Fakten schaffen, als sich ein Ausschuß zum Thema einbefunden hat.
links for 2010-08-03
/ via delicious, 03. August 2010
-
Apple ist eine Religion, Steve Jobs ihr Papst und seine Jünger glauben nur noch, statt vernünftig zu denken. Zu diesem Schluss kommen US-Kommunikationsforscher in der Zeitschrift "New Media & Society". Anlass ist zweifelsohne die Erwartungshaltung, mit der die Welt dem iPhone 4 entgegenfieberte. "Apple erzeugt religionsähnliches Verhalten und Gefühle von seinen Fans. Diese vertrauen seinen Produkten, ganz gleich welche technischen Mängel es aufweist", erklärt Studienautorin Heidi Campbell per Blog.
trigami.com hostet anscheinend Malware
Alexander Endl, 01. August 2010

Die Behauptung “trigami.com hostet anscheinend Malware” stellt nicht der Verfasser, diesen Satz liest man, wenn man versucht mit dem Browser Google Chrome auf trigami.com zuzugreifen. (Anmerkung: Zwischenzeitlich erscheint die Warnung auch beim Firefox.)
Warnung: Durch das Aufrufen dieser Website wird Ihr Computer möglicherweise beschädigt!
Die Website unter trigami.com hostet anscheinend Malware, also Software, die den Computer beschädigen oder anderweitig ohne Ihre Zustimmung agieren kann. Schon der Besuch einer Website, die Malware enthält, kann den Computer infizieren.
Detaillierte Informationen zu den Problemen mit dieser Website finden Sie auf der folgenden Google-Seite: SafeBrowsing Diagnoseseite für trigami.com.
Nachgeschlagen auf der angegebenen Seite bei Safebrowsing ergibt folgende Informationen (Auszug):
Wie ist die gegenwärtige Einstufung von trigami.com?
Diese Website ist als verdächtig eingestuft. Das Aufrufen dieser Website kann schädlich für Ihren Computer sein!Der letzte Besuch von Google auf dieser Website war am 2010-07-31 und verdächtiger Content wurde auf dieser Website zuletzt am 2010-07-31 gefunden.
Malicious software includes 182 scripting exploit(s).Hat diese Website als Überträger zur Weiterverteilung von Malware fungiert?
In den letzten 90 Tagen hat trigami.com offenbar als Überträger für die Infektion von 6 Website(s) fungiert, darunter geocaching-franken.de/, whitesences.bplaced.net/, tippstrix.blogspot.com/.Hat diese Website Malware gehostet?
Ja, diese Website hat in den letzten 90 Tagen Malware gehostet. Sie hat 6 Domain(s) infiziert, darunter geocaching-franken.de/, whitesences.bplaced.net/, doloread.blogspot.com/.Wie kam es zu dieser Einstufung?
Gelegentlich wird von Dritten bösartiger Code in legitime Websites eingefügt. In diesem Fall wird unsere Warnmeldung angezeigt.
Weitere Informationen findet man dann bei stopbadware.org, auf die sich die Einschätzung offenbar bezieht. Dort zu lesen:
Google is warning users about the following site:
http://trigami.com/
More information from StopBadware:
Nun könnte man sich ja grundsätzlich für die Warnung bedanken, die einem Google da gibt, hätte das Ganze nicht doch ein so genanntes “Gschmäckle”, denn die Warnung via StopBadware ist auch in dem Lichte zu sehen, dass bei StopBadware ausgerechnet Google und PayPal als Partner benannt sind (neben Mozilla), insbesondere Google selbst ist sicher kein Freund des trigami-Geschäftsmodells und es ist vielfach kolportiert, dass Websites, die mit trigami kooperieren, eine Abstufung ihrer PageRanks resp. ihrer Suchmaschinenplatzierung unter bestimmten Umständen hinnehmen mussten.
Hintergrund: trigami vermittelt an Weblog-Betreiber Rezensionen und Werbetexte zum Einbinden in den redaktionellen Content. Dies ist natürlich legal, da auf einen entsprechende Werbekennzeichnung seitens trigami selbst auch bestanden wird, konkurriert aber gewissermaßen mit dem Vermarktungs-Interessen von Google AdSense/AdWords. Zwar hat trigami schnell reagiert und besteht auf eine Verwendung des “nofollow”-Tags für Links, um eben keine Suchmaschinen-Manipulation zu fördern, dennoch bleibt die konkurrierende Situation am Werbemarkt deswegen aber bestehen.
Die Einstufung nun als “Malware” ist daher durchaus bemerkenswert und wirkt befremdlich, gerade weil man bei NORTON, einem der führenden Anbieter im Bereich Web-Sicherheit, die Website von trigami als “sicher” einstuft: “Gesamtzahl gefundener Bedrohungen: 0″
Sicher wird interessant sein, ob sich der Verdacht auf Malware (was nicht auszuschließen ist, das kommt auch bei den besten und ehrenwertesten Websites vor, bspw. wenn ein Angriff von außen erfolgreich stattfand) bestätigt, oder ob sich hier doch die Sache bald wieder klärt. Eine gewisse Verunsicherung bei trigami.com-Besuchern dürfte die Meldung in jedem Fall hinterlassen…

Nachtrag 02.08.2010:
tutsi.de weist in seinem Artikel zur Problematik darauf hin, dass auch angeschlossene trigami-Partner direkte Nachteile durch die Einstufung als “attackierende Webseite” haben könnte.
Allerdings wird seit heute die Webseite Trigami.de bzw. die Umleitung auf Trigami.com von Google als “attackierende Webseite” gemeldet, was wiederum Auswirkungen auf das Ranking Eurer eigenen Seite haben könnte, da in jeder Trigami Review natürlich auch ein direkter Link zu Trigami enthalten ist…
Da wir allerdings an einen Fehler von Google glauben, werden unsere Artikel für Trigami vorerst nicht entfernt und am Montag erst ein Gespräch mit den netten Trigami Kundenbetreuern gesucht, die wahrscheinlich auch schon von diesem gravierenden und definitiv existenzbedrohenden Problem gehört haben werden.
Quelle: Trigami Probleme: Trigami als attackierende gemeldete Webseite eingestuft
Update
Zwischenzeitlich gibt es auch erste Reaktionen von trigami, so jedenfalls berichtet digitallife.update-leben.de. Man vermutet wohl einen Fehler im AdServer als Ursache und hofft damit das Problem beseitigen zu können. Weitere Entwicklung zu verfolgen bei twitter.com/trigami
Ob die späte Reaktion den Schaden beheben, oder das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, werden die nächsten Tage zeigen und auch, wie schnell die Fehlerbeseitigung zur gewünschten Aufhebung der Einstufung führte. Viele Blogger fürchten zwischenzeitlich um Konsequenzen für die Einstufung der eigenen Website, wenn man auf trigami verlinkte oder JS-Code eingebunden hatte. Von Panikreaktionen mit Löschungen der trigami-Artikel (bzw. Deaktivierung) ist bei Twitter unter Hashtag #trigami zu lesen, aber auch humoriges: “hammer, jetzt sperrt sich google schon selbst aus
http://img.ly/1Ocg” (via). Das für Web-Verhältnisse lange Schweigen sorgt aber allseits für Verunsicherung und Unmut: “Trigami schweigt sich aus und lässt die Kundschaft, ratlose Blogger, im Stich” (via)
Aber auch wenn in der Schweiz andere Regeln herrschen sollten (“Lasst doch #Trigami in Ruhe, es ist Wochenende und Schweizer Nationalfeiertag..” – floern via Twitter) rekapitulieren bereits die ersten:
Trigami wird in Zukunft als negativ Beispiel für unfähige Krisenkommunikation im Web 2.0 herhalten
http://twitter.com/trendlupe/statuses/20088310230
Update
Reaktion via twitter.com/trigami/status/20126839109:
Unser AdServer hat über einige Banner Schadcode ausgelöst, so dass die Domain trigami.com als ganzes als schadhaft eingestuft wurde. ^MF
@trigami Wie ist die Empfehlung an eure Partner und Blogbetreiber? #trigami Artikel deaktivieren bis Problembehebung? Wer trägt das Risiko?


