leadimage Das neue “Twitter” heißt Blippy und zeigt Kreditkarten-Abrechnungen

    Statt die Social Community mit Details über morgendliche Flatulenzen zu informieren konzentriert sich der Dienst “Blippy” auf das, worauf es wirklich ankommt: Konsum
    Was Menschen dazu bewegt einem Dienst wie Blippy ihre Kreditkarteninformationen oder Zugangsdaten zu Onlineshops wie Amazon oder iTunes anzuvertrauen, damit die – vollkommen gewollt – die entsprechenden Informationen der Welt veröffentlichen.
    Blippy is [...]

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    Was ist »Zielpublikum«?

    Zielpublikum, das sind wir - Du und ich -, die Nutzer des Internets. Freiwillig oder unfreiwillig einer Zielgruppe und einem Nutzerprofil zusortiert. Begehrt und umgarnt als Objekt der Werbebotschaften, dringend gesuchter Konsument, aufgeforderter Teilnehmer der Interaktion und nicht zuletzt Studienobjekt für Wissenschaft und Forschung.

    Zielpublikum Weblog - das »Watch-Blog des Endverbrauchers«

    Der Autor will hier mit Fokus auf die Themen Kommunikation, Werbung und Marketing informieren und über Dienstleistungen und Produkte (vor allem aus dem Bereich Software, Hardware, Multimedia und Technik) aus Sicht eines Verbrauchers berichten. Die fachliche Note sollen 13 Jahre Internet-Erfahrung, 8 Jahren Projektmanagement im Bereich visuelle Kommunikation und Multimedia und die Ausbildung als Volljurist einbringen.

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Netzwelt

Abmahnwelle bei Twitter? Stadt will Twitter-Account einklagen

Es war vielleicht in Anbetracht der ganzen Domain-Rechtsfälle vergangener Tage nur eine Frage der Zeit, bis der erste Fall einer Herausgabeaufforderung auf einen Twitter-Account bekannt würde. Die Stadt Mannheim hat es sich zur Aufgabe gemacht der Pionier zu sein.
2007, als die Idee Twitter gerade Momentum gewann, hat Mark Zondler den Nutzernamen “Mannheim” auf Twitter registriert.
Drei [...]

intern

HacKeD by Zielpublikum? No Way!

Offenbar ein Fall von ’seltsamer Hacker-Humor’, der diesem friedlichen Zielpublikum Weblog einen Hack auf detoxboss.com in die Schuhe schieben will. Zielpublikum ist sicher kein Hacker und will auch keiner werden.
Maybe it is a case of ’strange hacker humor’ who wants to impute our peaceful blog a hack of on detoxboss.com. We are definitive not a [...]

Die letzten Einträge im Blog

links for 2010-02-03

/ via delicious, 03. Februar 2010

Das neue “Twitter” heißt Blippy und zeigt Kreditkarten-Abrechnungen

Alexander Endl, 28. Januar 2010

Statt die Social Community mit Details über morgendliche Flatulenzen zu informieren konzentriert sich der Dienst “Blippy” auf das, worauf es wirklich ankommt: Konsum

Was Menschen dazu bewegt einem Dienst wie Blippy ihre Kreditkarteninformationen oder Zugangsdaten zu Onlineshops wie Amazon oder iTunes anzuvertrauen, damit die – vollkommen gewollt – die entsprechenden Informationen der Welt veröffentlichen.

Blippy is a fun and easy way to see and discuss the things people are buying.

Ich kaufe, also bin ich. Letztendlich ist Blippy insoweit nur eine konsequente Fortsetzung des Gedankens, dass man sich über sein Konsumverhalten definiert. Wo gehe ich Essen, was ziehe ich an, spende ich und wie viel, gehe ich zum Tennis, kaufe ich die neuesten coolen Apps? Und vor allem: Was kann ich mir alles tolles leisten!

Andere Blogger fragen sich dagegen, worin denn bitte der Reiz liegen soll, seine gesamten Rechnungen von Internetusern kommentieren zu lassen. Philip Kaplan, einer der Macher von Blippy, erklärte in einem CNN-Interview, das Portal solle dabei helfen, Preise zu vergleichen und Schnäppchen zu finden. Dummerweise geht das aber auch schnell nach hinten los, andere User vermiesen einem dann nämlich den letzten Einkauf. Eine Jeans für 85 Euro? Viel zu teuer, da wurdest du wohl abgezockt. (taz.de)

Datenschützer reiben sich die Augen, doch offenbar ist der Weg zur totalen Öffentlichkeit erst ganz am Anfang. Und um sich dabei noch im besten Licht zu sonnen empfehlen die Schöpfer, doch einfach mehrere Kreditkarten zu nutzen und nur die, die man zeigen will, auch über blippy laufen zu lassen.

Und gewissermaßen passt dies auch ins Bild des modernen Social Web-Menschen: Es geht darum sich zu zeigen, aber natürlich nur von seiner besten Seite.

www.blippy.com

Abmahnwelle bei Twitter? Stadt will Twitter-Account einklagen

Alexander Endl, 25. Januar 2010

Es war vielleicht in Anbetracht der ganzen Domain-Rechtsfälle vergangener Tage nur eine Frage der Zeit, bis der erste Fall einer Herausgabeaufforderung auf einen Twitter-Account bekannt würde. Die Stadt Mannheim hat es sich zur Aufgabe gemacht der Pionier zu sein.

2007, als die Idee Twitter gerade Momentum gewann, hat Mark Zondler den Nutzernamen “Mannheim” auf Twitter registriert.

Drei Jahre nach Registrierung des Accounts – und damit zu einem Zeitpunkt, an dem sich Twitters zentrale Rolle für Online Marketing erwiesen hat – erhielt er nun ein offizielles Schreiben der Stadt Mannheim, die Ihn dazu auffordert, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben und den Twitter Account „Mannheim“ freizugeben. Andernfalls werde man Klage bei Gericht einreichen.

Quelle: Mannheim will Twitter-Account einklagen

Ein sicher juristisch nicht uninteressante Fall-Konstellation (siehe auch den Vortrag “Twitter in der Unternehmenskommunikation” von RA Dr. Carsten Ulbricht” – via Kommentare der Quelle), vor allem da im Gegensatz zu einer Domain der Account bei Twitter ja nicht kontrolliert öffentlich (DENIC) vergeben wird, sondern als Nutzername einer Unternehmung einer Kapitalgesellschaft mit Sitz in San Francisco.

Was die “Internet-Gemeinde” natürlich spontan wieder aufbrachte ist das Prinzip: Erst zuschlagen, dann nachfragen. Sprich: Erst wird eine strafbewehrte Unterlassungserklärung mit Klageandrohung verschickt, bevor man mal zum Telefonhörer greift. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Frage nach der Wahl des Twitternamens mit zunehmender Popularität von Twitter und seiner Verbreitung im täglichen Leben zu Bedenken sein wird (auch rückwirkend). Analogien zu den bekannten Rechtsproblemen mit Domains sind ja sicher nicht von der Hand zu weisen. Ergo wird der, der sich mit Namen bekannter Personen, Städten oder Unternehmen eindeckte, seine Wahl noch mal gut überlegen – genau wie Twitteraccounts mit Bezügen zu markenrechtlich geschützten Begriffen oder Produkten.

links for 2010-01-16

/ via delicious, 16. Januar 2010

E-Mail: Achtung! Ihr PayPal-Konto wurde begrenzt!

Alexander Endl, 16. Januar 2010

Wer diese Mail mit Betreff “PayPal Aktualisiert Die AGB” (oder ähnlich) bekommen hat, kann sich entspannen:

Sehr geehrter PayPal:

Achtung! Ihr PayPal-Konto wurde begrenzt!

Im Rahmen unserer Maßnahmen zur Sicherheit werden wir regelmäßig auf die Tätigkeit der ecran PayPal zu erfahren, haben Sie vor kurzem kontaktiert, nachdem ihm die ein Problem auf Ihrem Account.
auf die Informationen von Ihnen aus folgenden Gründen:

-Unser System hat eine ungewöhnliche eine Kreditkarte mit Ihrem PayPal-Konto.
Ihr Konto aktivieren

Mit besten Grüßen,

PayPal Email ID: 5138-8872

Bundesland der Prüfung der Konten von PayPal.
Der Corp Copyright 1999-2010 PayPal. Alle Rechte vorbehalten.
rechercher

Das einzige, was hier begrenzt ist, sind die grammatikalischen Fähigkeiten des Verfassers dieser Phishing-Mail.

Man erkennt diese Mails im Zweifel auch im Quelltext (rechte Maustaste > Quelltext anzeigen), denn wie nicht anders zu erwarten ist der angebliche Aktivierungs-Link zu “PayPal” ein Link zu “gator1158.hostgator.com…”.

Als Tipp aus der Praxis kann man empfehlen, wenn man die Möglichkeit dazu hat, bspw. wenn man eine eigene Domain hat, für alle sensiblen Kontakte, wie die eigene Bank, PayPal oder auch eBay, eigene Mail-Adressen einzurichten, die nicht weiter verbreitet werden und nur diesem einen Zweck dienen. Geht dann eine “PayPal”-Nachricht an eine andere Adresse, kann man sogar komplett ungelesen die Lösch-Taste drücken.