Warum ich kein Fernsehen schaue
Mai 31st, 2007 | By Alexander | Category: FreizeitIst wirklich wahr! Ich sehe so gut wie kein Fernsehen/TV mehr. Keine böse Absicht, kein politisches Statement – es hat sich einfach so ergeben. Klar, ein guter Film mal zusammen mit Frau ansehen, ein Fußball-Spiel oder auch mal den Eurovision Song Contest oder andere Absurditäten. Aber der Alltag: Nada, niente, rien, nothing.
Warum?
Ehrlich: Es ist mir zu langweilig. Also nicht wegen des Programms an sich (das meist auch), aber es ist mir viel zu passiv. Da rumsitzen und gucken … das muss mich dann schon extrem fesseln ob der Handlung, Aufbereitung oder Thema per se.
Das fällt mir nicht erst heute auf, aber heute dachte ich wieder dran als mir Interview mit Lukas Schönberger im medienhandbuch wieder vor Augen kam.
Zitat: “Ein Abend in ‘WoW’ hat viel mehr Interaktion als ein Abend vor dem Fernseher.”
Nun spiele ich kein WoW, aber ich denke ich weiß was er meint. Bleibt die Frage, welcher Typ man ist: Der, der die Interaktion braucht, oder der klassische Konsument. Und – auch wenn ich manchmal meine Interaktion auf eine Einwechslung in meinem Fußball-Manager beschränkt – ich für meinen Teil habe eben festgestellt, dass ich andauernd agieren und interagieren muss und will – und dank Internet und Computer nun auch kann. Soweit also zum Vorurteil aus den 80ern: Computer machen passiv, im Gegenteil.
Also wenn das Fernsehen morgen weg wäre in seiner jetzigen Form, mir wäre es eigentlich relativ egal.


