Computer sind böse und Gift für die Jugend

Jan 10th, 2008 | By | Category: Gesellschaft, Netzwelt

Hach, heute gibt es ja nur Knaller im Internet zu lesen und zu entdecken.

Unsere Bundesjustizministerin Zypries reiht sich in die Reihen ihrer Vorgänger ein und haut einen raus:

Übermäßiger Fernsehkonsum sei “zweifellos eine der Ursachen” für die Probleme bei der Erziehung von Jugendlichen, so Bundesjustizministerin Zypries: “Wir wissen, dass Kinder, die viel Fernsehen, nicht richtig lernen können.”

Die Ministerin bezeichnete dabei “Fernsehen, PC-Spiele und PlayStation” als Gift für Jugendliche: “Die Kinder lernen weder Sozialverhalten noch bewegen sie sich, wenn sie vor diesen Teilen sitzen, sondern werden zugeschüttet”, sagte Zypries.
Quelle: Golem.de

Sag ich immer: Computer sind an allem Schuld. Und alle Computer-Spiele auch. Fernsehen auch. Alles. An der Jugendkriminalität sowieso – und an Pisa sowieso auch. Zweifellos. In gewohnter politischer Pauschalität. Jemand aufgefallen, dass Internet gar nicht erwähnt wurde von Frau Zypries? ;-) Hat sie sicher bloss vergessen! :-P

Wer erinnert sich eigentlich noch an den Vorschlag einer ihrer Vorgänger im Amt, jugendgefährdende Inhalte erst ab 23:00 Uhr im Internet zuzulassen? …

Tags: , ,

Dein Kommentar:

Leave Comment

* Kleingedrucktes:

Wichtiger Hinweis für Werbelink-Kommentierer: Kommentare, die ungefragt Werbung enthalten (ob im Kommentarfeld oder in der Link-Adresse), werden mit 200,- EUR netto je angefangener Monat in Rechnung gestellt. Als werblich gelten dabei auch Direktlinks auf Produkte, Kategorien oder sonstige Inhalte, die vermuten lassen, dass die Platzierung des Links nichts mit dem Autor persönlich zu tun haben und im Schwerpunkt werbliche Absichten verfolgen.

Als Reaktion auf die Entscheidung des LG Hamburg werden alle Kommentare unbekannter Kommentatoren vorab moderiert. Sollte der Kommentar auch nach einiger Zeit nicht angezeigt werden, dann ist er wohl auch noch im Spam gelandet. Bitte mir das per E-Mail melden oder sich irgendwo beschweren.

Kommentare dürfen nicht beleidigend sein, keine strafbaren Inhalten enthalten und auch kein fremdes Urheberrecht oder Persönlichkeitsrecht verletzen. Nutzer tragen die alleinige Verantwortung für die kommentierten Inhalte und stellen den Website-Betreiber von allen weitergehenden Ansprüchen frei. Wer kommentieren will, muss einen Nutzernamen und eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Der Website-Betreiber erlangt uneingeschränktes Nutzungsrecht an den eingereichten Beiträgen, die Kommentare können verschoben und dupliziert werden, ein Anspruch auf Löschung besteht nicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass Kommentare auch von Suchmachinen erfasst werden.

Ich glaub, das war's.