Google Friend Connect
Dez 10th, 2008 | By Alexander | Category: NetzweltDas Problem an Google ist: manche Dinge sind eben auch richtig gut. Gute Idee, einfach umgesetzt, dank Verbreitung durchaus auch mit der Chance auf Etablierung.
Google hat nun mit Google Friend Connect ein Tool zur Verfügung gestellt, das man problemlos in die eigene Website einbinden kann und so “Sozialkontakte” pflegt, wie man das ja von Twitter & Co. zu Genüge kennt. Der Vorteil: Google unterstützt dabei auch andere Accounts außer dem eigenen, Yahoo!-Accounts zum Beispiel und auch OpenID. Neben der Freundesliste können noch verschiedene Gadgets mit eingebaut werden, bspw. um Beiträge zu bewerten, Freunde einzuladen oder Kommentare in Form der immer weiter verbreiteten “Shoutbox” abzugeben.
Der “Witz” dabei ist eben die Plattformunabhängigkeit, da jeder selbst das Tool einbauen kann. Ich probier es mal aus.
Kleine persönliche Anmerkung an der Stelle:
Ich weiß, dass mancher nun sagen wird: “Hey! Du kritisierst an der einen Stelle Googles Datensammelwut und auf der anderen Seite trägst du aktiv dazu bei! Ist das nicht irgendwie widersprüchlich?!”
Bleibt mir nur zu antworten: “Stimmt!”. Aber mit dem Widerspruch muss ich leben. Zum einen bin ich einfach total neugierig, auch aus beruflichen Gründen, wie solche Tools funktionieren und das hier ist eben auch mein Blog und damit meine Spielwiese, zum anderen sehe ich die Gefahren. Ich für meinen Teil habe eben für mich beschlossen einen Weg zwischen Nutzung und gezielter Verweigerung zu gehen. Manche Dinge gehen bei mir nie über bestimmte Kanäle, bei anderen ist es mir tatsächlich fast schon resignativ egal, weil ich eh sehe, dass wenn ich die Hand auf das eine Loch halte meine Daten aus dem anderen Loch fließen. Ich sehe meine “Aufgabe” eher darin zu informieren, damit jeder weiß was da läuft und wie er vielleicht auch seine eigene Entscheidung fällen kann. Und ich sehe auch meine Aufgabe darin einen Mini-Anteil an politischer Sensibilisierung voranzutreiben, denn dieses Thema “Unsere Daten in Händen von Unternehmen” muss politisch gelöst werden.
[via]
Update 16.12.2008:
Knapp ne Woche am Laufen gehabt, hier mein Fazit: Braucht keiner, da eh keiner mitmacht und es auch nicht so dolle aussieht. Also wieder raus damit.


Hast du aber noch nicht eingebaut, oder?
Irgendwie check ich gar nicht, was das jetzt schon wieder soll
Doch, ganz rechts an der Seite.
Du meinst die 2 leeren Kästchen?
wahrscheinlich bist du schon auf Google Blacklist
da sind eigentlich zwei Tools, ja
Blacklist? Was ist das denn schon wieder? Ihr mit eurem Internetzeugs
Das war Spaß, ne Blacklist ist eine Liste, wenn der Betreiber dich gar nicht mehr zulassen will (“schwarze Liste”).
Aber eigentlich sollte das rechts da schon gehen. Getestet mit Firefox und Internet Explorer.
Pffffff
Aber im Ernst: Ich sehe nur 2 leere Kästchen rechts
Welcher Browser?
Mal bei CU probiert?
Natürlich Firefox!!!
Bei CU sehe ich nur ein Kästchen, welches immerhin eine Überschrift trägt (hier nicht mal die). Das Kästchen selber ist aber auch leer.
wahrscheinlich kein JS aktiviert oder sowas – wir haben gut und gern 5 Systeme getestet
Doch, Java Script und das ganze Drumherum ist aktviert. Seltsam. Naja, egal. Ich hab es eh nicht kapiert
Ahhh! Jetzt seh ich was!
Aber, hmm.. der Sinn will mir nicht wirklich einleuchten. Und schön aussehen tut es auch nicht. Meine Meinung.
Bin ja auch noch sehr unschlüssig, ob das Zukunft hat. Die Optik finde ich auch nicht wirklich prickelnd
Na, ganz schön schnell aufgegeben. Die Optik kann man doch anpassen. Ich denke schon das es ankommt. Dauert halt ein wenig. Kaum eine Web20 Anwendung wird ein hype über Nacht. Aber es ist ja nicht weg, für später vielleicht einmal.
“Na, ganz schön schnell aufgegeben.”
Ja, stimmt. Aber ich hatte es noch auf einen ganz anderen Blog am Testen mit gleicher Null Resonanz nach einer Woche (dort läuft es sogar jetzt noch ohne Resonanz). Bin – wie ich an anderer Stelle geschrieben – kein klassischer early adopter. Wenn es was Neues gibt und es interessant und stabil aussieht, probier ich es aus, wenn es nicht angenommen wird, fliegt es raus. Muss ja nicht für immer sein.