Google Friend Connect

Dez 10th, 2008 | By | Category: Netzwelt

Das Problem an Google ist: manche Dinge sind eben auch richtig gut. Gute Idee, einfach umgesetzt, dank Verbreitung durchaus auch mit der Chance auf Etablierung.

Google hat nun mit Google Friend Connect ein Tool zur Verfügung gestellt, das man problemlos in die eigene Website einbinden kann und so “Sozialkontakte” pflegt, wie man das ja von Twitter & Co. zu Genüge kennt. Der Vorteil: Google unterstützt dabei auch andere Accounts außer dem eigenen, Yahoo!-Accounts zum Beispiel und auch OpenID. Neben der Freundesliste können noch verschiedene Gadgets mit eingebaut werden, bspw. um Beiträge zu bewerten, Freunde einzuladen oder Kommentare in Form der immer weiter verbreiteten “Shoutbox” abzugeben.

Der “Witz” dabei ist eben die Plattformunabhängigkeit, da jeder selbst das Tool einbauen kann. Ich probier es mal aus.

Kleine persönliche Anmerkung an der Stelle:
Ich weiß, dass mancher nun sagen wird: “Hey! Du kritisierst an der einen Stelle Googles Datensammelwut und auf der anderen Seite trägst du aktiv dazu bei! Ist das nicht irgendwie widersprüchlich?!”
Bleibt mir nur zu antworten: “Stimmt!”. Aber mit dem Widerspruch muss ich leben. Zum einen bin ich einfach total neugierig, auch aus beruflichen Gründen, wie solche Tools funktionieren und das hier ist eben auch mein Blog und damit meine Spielwiese, zum anderen sehe ich die Gefahren. Ich für meinen Teil habe eben für mich beschlossen einen Weg zwischen Nutzung und gezielter Verweigerung zu gehen. Manche Dinge gehen bei mir nie über bestimmte Kanäle, bei anderen ist es mir tatsächlich fast schon resignativ egal, weil ich eh sehe, dass wenn ich die Hand auf das eine Loch halte meine Daten aus dem anderen Loch fließen. Ich sehe meine “Aufgabe” eher darin zu informieren, damit jeder weiß was da läuft und wie er vielleicht auch seine eigene Entscheidung fällen kann. Und ich sehe auch meine Aufgabe darin einen Mini-Anteil an politischer Sensibilisierung voranzutreiben, denn dieses Thema “Unsere Daten in Händen von Unternehmen” muss politisch gelöst werden.

[via]

Update 16.12.2008:

Knapp ne Woche am Laufen gehabt, hier mein Fazit: Braucht keiner, da eh keiner mitmacht und es auch nicht so dolle aussieht. Also wieder raus damit.

Tags: , , ,

Dein Kommentar:

Leave Comment

* Kleingedrucktes:

Wichtiger Hinweis für Werbelink-Kommentierer: Kommentare, die ungefragt Werbung enthalten (ob im Kommentarfeld oder in der Link-Adresse), werden mit 200,- EUR netto je angefangener Monat in Rechnung gestellt. Als werblich gelten dabei auch Direktlinks auf Produkte, Kategorien oder sonstige Inhalte, die vermuten lassen, dass die Platzierung des Links nichts mit dem Autor persönlich zu tun haben und im Schwerpunkt werbliche Absichten verfolgen.

Als Reaktion auf die Entscheidung des LG Hamburg werden alle Kommentare unbekannter Kommentatoren vorab moderiert. Sollte der Kommentar auch nach einiger Zeit nicht angezeigt werden, dann ist er wohl auch noch im Spam gelandet. Bitte mir das per E-Mail melden oder sich irgendwo beschweren.

Kommentare dürfen nicht beleidigend sein, keine strafbaren Inhalten enthalten und auch kein fremdes Urheberrecht oder Persönlichkeitsrecht verletzen. Nutzer tragen die alleinige Verantwortung für die kommentierten Inhalte und stellen den Website-Betreiber von allen weitergehenden Ansprüchen frei. Wer kommentieren will, muss einen Nutzernamen und eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Der Website-Betreiber erlangt uneingeschränktes Nutzungsrecht an den eingereichten Beiträgen, die Kommentare können verschoben und dupliziert werden, ein Anspruch auf Löschung besteht nicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass Kommentare auch von Suchmachinen erfasst werden.

Ich glaub, das war's.