Kommerzielles Twittern kostenpflichtig?

Feb 16th, 2009 | By | Category: Top-Themen, werbung

Die Nutzung der Dienste des Web 2.0 soll in der Regel ja intuitiv sein und natürlich in alle Lebensbereiche Einzug halten. Die Grenzen zwischen privater und kommerzieller Nutzung dabei fließend, wie ja auch die Unterscheidung zwischen kommerziellen und nicht-kommerziellen Bloggen nicht einfach ist. Dass mindestens bei kommerzieller Nutzung beim Dienstanbieter die Dollar-Zeichen in den Augen zu sehen sind, ist nicht verwunderlich, insgesamt hat ja das Internet ein gehöriges Problem mit einer sinnvollen Monetarisierung. Als man aber bei Twitter darüber nachzudenken begann, sei der Sturm der Entrüstung nun so gewaltig gewesen, dass man die Pläne wohl schnell wieder in die Schublade packte.

Anfang der Woche machten noch Meldungen die Runde, dass die Nutzung von Twitter schon bald kostenpflichtig werden könnte. Nach einem Bericht des britischen Marketing-Magazins überlegten die Betreiber derzeit laut, künftig insbesondere Unternehmen zur Kasse zu bitten, die Twitter kommerziell – beispielsweise zur Werbezwecken – einsetzen. Der Aufschrei in der Szene war jedenfalls gewaltig. Und plötzlich sind die Pläne der Betreiber vorerst jedenfalls wieder vom Tisch.

via Twitter bleibt auch für Unternehmen gratis | Basic Thinking Blog.

Ob die Pläne dauerhaft vom Tisch sind, mag bezweifelt werden, das Netz wird über kurz oder lang Möglichkeiten schaffen müssen, wie Dienste auch zu Geld kommen ohne dabei auf Werbeeinnahmen setzen zu müssen.

Die Twitter-User sind – was das Erzielen von Einnahmen angeht, dabei kreativer. Mit Twittad (siehe hier) wird jetzt bereits mit der Vermarktung des Twitter-Hintergrundes begonnen.

Tags: ,

Dein Kommentar:

Leave Comment

* Kleingedrucktes:

Wichtiger Hinweis für Werbelink-Kommentierer: Kommentare, die ungefragt Werbung enthalten (ob im Kommentarfeld oder in der Link-Adresse), werden mit 200,- EUR netto je angefangener Monat in Rechnung gestellt. Als werblich gelten dabei auch Direktlinks auf Produkte, Kategorien oder sonstige Inhalte, die vermuten lassen, dass die Platzierung des Links nichts mit dem Autor persönlich zu tun haben und im Schwerpunkt werbliche Absichten verfolgen.

Als Reaktion auf die Entscheidung des LG Hamburg werden alle Kommentare unbekannter Kommentatoren vorab moderiert. Sollte der Kommentar auch nach einiger Zeit nicht angezeigt werden, dann ist er wohl auch noch im Spam gelandet. Bitte mir das per E-Mail melden oder sich irgendwo beschweren.

Kommentare dürfen nicht beleidigend sein, keine strafbaren Inhalten enthalten und auch kein fremdes Urheberrecht oder Persönlichkeitsrecht verletzen. Nutzer tragen die alleinige Verantwortung für die kommentierten Inhalte und stellen den Website-Betreiber von allen weitergehenden Ansprüchen frei. Wer kommentieren will, muss einen Nutzernamen und eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Der Website-Betreiber erlangt uneingeschränktes Nutzungsrecht an den eingereichten Beiträgen, die Kommentare können verschoben und dupliziert werden, ein Anspruch auf Löschung besteht nicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass Kommentare auch von Suchmachinen erfasst werden.

Ich glaub, das war's.