Rundum-Schutz für den Computer – das Sorglos-Paket Norton 360

Mai 4th, 2009 | By Alexander Endl | Category: Leitartikel, Verbraucher

Norton 360 - Alle Rechte vorbehaltenSymantec Norton 360 Version 3.0 im Praxis-Test

Virenschutz gehört auf jeden PC, alles andere ist grob fahrlässig. Jetzt bietet Symantec mit Norton 360 in der Version 3.0 nun ein Lösung an, die an alles denkt und gerade den unsicheren Gelegenheitsnutzer glücklich machen sollte.

Die Wahl der richtigen Lösung dann aber oft Geschmackssache und eine Frage der Performance und des Geldbeutels. Kostenfreie Lösungen, wie AntiVir (siehe hier auch im Vergleichstest) waren dabei durchaus eine gute Option. Doch Norton 360 geht noch einen ganzen Schritt weiter.

Norton 360 kombiniert das, was man auf seinem PC haben sollte, ja wahrscheinlich sogar haben MUSS: Virenschutz, Firewall, Daten-Backup und noch vieles mehr. Wobei dieses “noch vieles mehr” keine Ansammlung netter Gimmicks ist, sondern mit einem dicken Ausrufezeichen zu versehen wäre. Der Botnet-Schutz bspw. ist kein nettes Feature, sondern Botnets sind eine Plage, sogar eine Bedrohung, und die Verbreitung (gerade auch unbemerkt) weltweit gigantisch. Dazu gibt es einen Netzwerk- und WLAN-Schutz dabei, eine PC-Optimierung und natürlich Antispyware.

Aber was gerade den Silver Surfer freuen dürfte, und das ist nicht ironisch oder zu übertrieben gemeint, ist das sichere Surfen im Internet mit Norton 360. Hinter jedem Suchergebnis bei Google bspw. signalisiert Norton 360 mit einem Icon (grüner Haken für eine sichere Website), ob das Ziel sicher ist. Das schafft in der Verunsicherung beim Browsen eine enorme Beruhigung, gerade für Späteinsteiger und Gelegenheitsnutzer. Der Passwort-Speicher hilft dazu für Ordnung im Passwort-Chaos – mit einem globalen Passwort geschützt speichert Norton Passworte und Formulardaten verschlüsselt auf der Festplatte.

Dieses ganze Paket, inklusive der optionalen Online-Backup-Möglichkeiten für kleinere Backups, ist nicht nur extrem sicher im Virenschutz (Platz 1 beim Test bei ChannelPartner für die Viren-Engine), es ist auch extrem einfach zu konfigurieren. Die meisten Arbeiten führt Norton im Übrigen dann im kaum bemerkbar Hintergrund aus – gerade im Virenscan-Bereich ist die Systemauslastung nicht merklich auf aktuellen Systemen und bei bestehender Online-Verbindung werden fast minütlich Mini-Virenupdates gefahren.

Hätte nicht gedacht, mich mal von AntiVir zu trennen, aber nach einem 30-Tage-Test habe ich nun das Paket gekauft und empfehle es aktuell massiv weiter, gerade auch bei den Eltern und Verwandten, die sich wenig auskennen mit Systemeinstellungen und immer etwas verunsichert sind, wenn sie die ganzen Schreckensmeldungen aus dem Internet lesen. Denen empfehle ich aktuell allen Norton 360

Und weil ich es so toll finde, haben wir es auch in unseren Shop gepackt zu einem – wie wir denken – richtig attraktiven Preis. Aber egal wo es gekauft wird: Es lohnt sich!

Meine Kaufempfehlung:

Symantec Norton 360 V 3.0 – hier im RS-Medianet Shop
(Lizenz für bis zu drei Rechner!)

Und wer will, dem installieren wir es und richten es auch noch ein – via RS-Medianet – kostenfrei im Zusammenhang mit einer PC-Neuanschaffung (u.V.) oder gegen eine günstige Pauschale.

Kleiner Zusatz: Das Backup würde ich persönlich aber nicht zu sehr ausreizen. Für die eigenen Dokumente und Mails perfekt, aber eine richtige System-Backup-Lösung würde ich da vorziehen. Aktuell teste ich da Symantec Backup Exec System Recovery Desktop Edition und bin ziemlich begeistert – Bspw.: eine bootfähige Komplettspiegelung eines Systems auf eine andere Festplatte in 20 Minuten, Respekt!

Tags: , , , , , ,

3 comments
Leave a comment »

  1. [...] Mein ganzer Testbericht, der anlassgegeben eine Lobhudelei ist: Rundum-Schutz für den Computer – das Sorglos-Paket Norton 360 [...]

  2. Bietet dieses Norton-Produkt denn eine Installationsroutine die der Durchschnittsverbraucher versteht?

    Sind auftauchende Warnungen, Hinweise und sonstige Konfigurationsdialoge verständlich?

    Lässt sich das produkt durch den vorgesehenen De-Installer auch wieder problemlos vom System entfernen?

    Bisherige Norton-Produkte (nach der DOS-zeit) waren vor allem eins: Ressourcenfresser. Bei aktuellen Mehrkern-RAM-Monstern hab ich keine bedenken, aber würde sich dieses Produkt auch zum Einsatz auf Netbooks und anderen, leistungsähnlichen Systemen eignen?

    Minütliche Updates bedeuten andauernden Netzwerkverkehr, was wie ich finde kein Sicherheitsgewinn ist. Massive Hintergrunddienste fallen wohl nur bei schnellen Systemen nicht ins gewicht und eine Software, die zwar einerseits von der Firewall bis zur Backup-Lösung alles bietet aber gleichzeitig sehr simpel zu konfigurieren ist, kann meiner meinung nach prinzipbedingt nicht funktionieren.

    Mal ganz vom für und wider bzgl. Virenschutz und Firewall abgesehen (Stichwort “snake-oil”) sieht es für mich so aus als wäre das ein weiteres Rundum-Sorglos-Paket, die sogenannte “Eierlegende Wollmilchsau”, so wie alle Internet-Security-Pakete. Gerade der unbedarfte Nutzer verlässt sich auf die Lobpreisungen und denkt weniger statt mehr über Bedrohungen aus dem WWW nach! Manchmal funktioniert dieses verhalten, sehr häufig aber auch nicht und die verständnislosen Nutzer finden sich über die Software schimpfend in Fachforen zu Datenrettung und Systemwiederherstellung, respektive beim Servicepartner des Computers wieder.

    Das Thema ist meiner Meinung nach deutlich zu komplex um nach ein paar zeilen Text einen Überblick, geschweigedenn ein gewisses Verständnis vermitteln zu können. Die abschließende Kaufempfehlung könnte ebensogut für irgendein anderes Produkt gelten, das bei anderen Tests gut abgeschnitten hat. Versierte PC-Nutzer wollen nicht über jede regung im System informiert werden und können Probleme durch überlegtes Handeln vermeiden, weniger erfahrene Nutzer sind potentielle Kandidaten für defekte Computer, ob mit oder ohne diesem Produkt.

    Das nur am Rand, um eine etwas andere Sichtweise darzustellen…

  3. Viele Fragen, ich versuche ein paar Antworten, weise aber doch darauf hin, dass ich kein Techniker bin, geschweige denn ein Entwickler oder Angestellter von Symantec – ich teste als Endverbraucher und erhebe keinerlei Anspruch darauf, dass meine Erfahrungen so sind wie die anderer Nutzer. Dennoch – und das möchte ich mal betonen – tu ich das gern und halte es auch für nützlich, gerade weil ich selbst solche “Meinungen” anderer lese und suche.

    Bietet dieses Norton-Produkt denn eine Installationsroutine die der Durchschnittsverbraucher versteht?

    Ja, also ich fand sie einfach und die Grundeinstellungen waren alltagstauglich. Ich habe zwei Systeme bei der Installation “gesehen”, bei einem war das Thema in wenigen Minuten erledigt, auf meinem eigenen System mit mehreren Partitionen und Festplatten dauerte es etwas länger.

    Sind auftauchende Warnungen, Hinweise und sonstige Konfigurationsdialoge verständlich?

    Ja. Mir persönlich sogar fast zu “wenig technisch”.

    Lässt sich das produkt durch den vorgesehenen De-Installer auch wieder problemlos vom System entfernen?

    Habe ich noch nicht getestet. Bisher galt Norton ja eher als “resistent” – dies soll bei dieser Version besser geworden sein, aber mehr kann ich dazu nicht sagen.

    Bisherige Norton-Produkte (nach der DOS-zeit) waren vor allem eins: Ressourcenfresser. Bei aktuellen Mehrkern-RAM-Monstern hab ich keine bedenken, aber würde sich dieses Produkt auch zum Einsatz auf Netbooks und anderen, leistungsähnlichen Systemen eignen?

    Das gerade ist erheblich besser geworden. Nach meinen Informationen liegt die Arbeitsspeicherbelastung bei wenigen Megabyte (ca. 3-4)!

    Minütliche Updates bedeuten andauernden Netzwerkverkehr, was wie ich finde kein Sicherheitsgewinn ist. Massive Hintergrunddienste fallen wohl nur bei schnellen Systemen nicht ins gewicht und eine Software, die zwar einerseits von der Firewall bis zur Backup-Lösung alles bietet aber gleichzeitig sehr simpel zu konfigurieren ist, kann meiner meinung nach prinzipbedingt nicht funktionieren.

    Auf der Roadshow diskutierten wir das mit dem Mitarbeiter direkt – dort sagte man, diese ständigen Aktualisierungen seien für sie nicht interessant gewesen und auch kein Muss, aber genau das hätte bei Tests immer zu Abwertungen geführt, weil sie angeblich immer hinterher seien. Da entschloss man sich eben in die vollen zu gehen und sozusagen “live” zu updaten. Dabei werden minimale Dateien im kb-Bereich ausgetauscht, das sollte nicht mal ein Modemnutzer merken.

    Mal ganz vom für und wider bzgl. Virenschutz und Firewall abgesehen (Stichwort “snake-oil”) sieht es für mich so aus als wäre das ein weiteres Rundum-Sorglos-Paket, die sogenannte “Eierlegende Wollmilchsau”, so wie alle Internet-Security-Pakete. Gerade der unbedarfte Nutzer verlässt sich auf die Lobpreisungen und denkt weniger statt mehr über Bedrohungen aus dem WWW nach! Manchmal funktioniert dieses verhalten, sehr häufig aber auch nicht und die verständnislosen Nutzer finden sich über die Software schimpfend in Fachforen zu Datenrettung und Systemwiederherstellung, respektive beim Servicepartner des Computers wieder.

    Absolut d’accord! Wer selbst sich um nichts kümmert und Risiken eingeht, wird auch mit der Lösung nicht sicher sein. Ich fand das Produkt gut, weil ich es Leuten empfehlen kann, die sich nicht ran trauen, weil ihnen alles zu unsicher ist und sie Angst haben, was falsch zu machen. Diese Unsicherheit kann man ihnen etwas nehmen. Dass andere Produkte z.T. individuell bestimmte Aufgaben besser erfüllen hab ich ja am Beispiel Backup auch versucht aufzuzeigen. Die Backup-Lösung ist sicher nur eine einfache Hilfe.

    Das Thema ist meiner Meinung nach deutlich zu komplex um nach ein paar zeilen Text einen Überblick, geschweigedenn ein gewisses Verständnis vermitteln zu können. Die abschließende Kaufempfehlung könnte ebensogut für irgendein anderes Produkt gelten, das bei anderen Tests gut abgeschnitten hat. Versierte PC-Nutzer wollen nicht über jede regung im System informiert werden und können Probleme durch überlegtes Handeln vermeiden, weniger erfahrene Nutzer sind potentielle Kandidaten für defekte Computer, ob mit oder ohne diesem Produkt.

    Stimmt, an versierte PC-Nutzer richtet sich das auch nur bedingt und generell sollten solche Meinungen wie diese im Auswahlprozeß nur ein Baustein sein. Aber wenn keiner sich mal was empfehlen traut, weil es immer unvollständig oder subjektiv ist, kommt man ja auch nicht weiter.

    Das nur am Rand, um eine etwas andere Sichtweise darzustellen…

    Danke für das Feedback!

Leave Comment

* Kleingedrucktes:

Wichtiger Hinweis für Werbelink-Kommentierer: Kommentare, die ungefragt Werbung enthalten (ob im Kommentarfeld oder in der Link-Adresse), werden mit 200,- EUR netto je angefangener Monat in Rechnung gestellt. Als werblich gelten dabei auch Direktlinks auf Produkte, Kategorien oder sonstige Inhalte, die vermuten lassen, dass die Platzierung des Links nichts mit dem Autor persönlich zu tun haben und im Schwerpunkt werbliche Absichten verfolgen.

Als Reaktion auf die Entscheidung des LG Hamburg werden alle Kommentare unbekannter Kommentatoren vorab moderiert. Sollte der Kommentar auch nach einiger Zeit nicht angezeigt werden, dann ist er wohl auch noch im Spam gelandet. Bitte mir das per E-Mail melden oder sich irgendwo beschweren.

Kommentare dürfen nicht beleidigend sein, keine strafbaren Inhalten enthalten und auch kein fremdes Urheberrecht oder Persönlichkeitsrecht verletzen. Nutzer tragen die alleinige Verantwortung für die kommentierten Inhalte und stellen den Website-Betreiber von allen weitergehenden Ansprüchen frei. Wer kommentieren will, muss einen Nutzernamen und eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Der Website-Betreiber erlangt uneingeschränktes Nutzungsrecht an den eingereichten Beiträgen, die Kommentare können verschoben und dupliziert werden, ein Anspruch auf Löschung besteht nicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass Kommentare auch von Suchmachinen erfasst werden.

Ich glaub, das war's.