Kamera um den Hals als dein Lebensprotokoll

Okt 21st, 2009 | By Alexander Endl | Category: Netzwelt

Alle 30 Sekunden ein Bild deines Lebens schießen und im Netz veröffentlichen? Wer wird das schon freiwillig tun? Unvorstellbar der Gedanke zumindest für die, die schon heute Bedenken haben ihr reales Bild bei Facebook zu posten. Andererseits gibt man heute mit Twitter und Blog schon viel seines Lebens preis. Warum also nicht auf diese Art und Weise “Live bloggen”?

Die ViconRevue ist freilich etwas größer als ein Chip und wird auch nicht im Kopf, sondern um den Hals getragen. Aber auch sie protokolliert auf ihre Weise das Leben seines Trägers. Hierzu schiesst die Kamera selbsttätig alle 30 Sekunden ein Bild und kann in seinem einen Gigabyte großen Speicher 30.000 davon speichern. Als besondere Features enthält die Kamera “Beschleunigungsmesser”, Licht- und Infrarotsensor, um immer auch dann ein Bild zu machen, wenn deren Träger in eine neue Umgebung eintaucht oder auf eine weitere Person trifft.

via Alle 30 Sekunden ein Bild: Lifelogging oder freiwillige Totalüberwachung? | Basic Thinking Blog.

Der Grund für die Entwicklung der “Kamera um den Hals” ist allerdings eher medizinisch erklärt, ein “Hilfsinstrument für Alzheimerpatienten” – aber durchaus denkbar, dass dies auch so manchen Netz-Freak für Aktionen inspiriert.

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Ich glaub, das war's.