Recommendation-Tools (“Tell-A-Friend”) im Abmahnvisier

Okt 27th, 2009 | By | Category: Netzwelt, Verbraucher

Harte Zeiten für Empfehlungs-E-Mails.

Die Richter gaben ihm recht. Der unaufgeforderte Versand von Werbemails sei ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Empfängers, die Unterlassungserklärung unzureichend, weil sie nicht den Erstversand ohne Opt-in betreffe. bei der Empfehlungs-E-Mail handele es sich nicht um das Schreiben eines Freundes, es sei vielmehr Teil des Marketingkonzeptes des Unternehmens und somit gewerblich. Unaufgeforderte gewerbliche Werbemails aber seien rechtswidrig (Az 15 C 1006/09).

via redmark.de/gmbh – Das Portal für Geschäftsführer.

In der Konsequenz würde dies bedeuten, dass jede Art von Empfehlungs-Tool (auch bekannt als recommendation tool oder ehem. “tell-a-friend”) zumindest auf Websites mit kommerziellen Absichten (und welche Website hat dies schon nicht, wenn man es genau nimmt) ein Risiko darstellt.

Ähnliches gab es bereits vor vielen Jahren im Zusammenhang mit E-Cards zu lesen, scheint nun aber wieder aktueller denn je zu sein.

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Ich glaub, das war's.